Neuer Kunde: Früchteverwertung Wald

Früchteverwertung Wald: Das Familienunternehmen aus Unterpleichfeld im Landkreis Würzburg gibt es in dritter Generation und bietet eine große Auswahl an Fruchsäften, Perlwein und Secco. Das neueste Produkt: Ein fränkischer Cidre.

Die Gebrüder Wald und ihre Familienangehörigen stehen kurz vor der Hauptsaison. Ab September geht es wieder „rund“ auf dem Gelände, wenn hunderte Tonnen von Äpfel, Birnen, Quitten und anderem heimischen Obst angeliefert und zu Säften verarbeitet werden. Der Duft des reifen Obstes liegt dann in der Luft – man riecht es schon von weitem.

Für den sympathischen Familienbetrieb erstellen wir in Kürze eine Pressemitteilung zum fränkischen Cidre.

Mehr Infos vorab finden Sie unter www.fruechteverwertung-wald.de

Stefan Beck

11. August 2022

Ein Gedicht: Der Pressebeck im Fakten-Check!

„Pressetätigkeit“ ist ein langes Wort,
für den Pressebeck aber weit mehr als Arbeit im Akkord.
Das Angebot ist vielfältig, individuell und groß,
seine Leidenschaft und Herzblut sind echt famos. Weiterlesen

Unser neuer Kunde: Strätz FN GmbH Medizintechnik

Das Familienunternehmen aus Estenfeld (Lkr. Würzburg) wurde 1993 gegründet und beschäftigt derzeit knapp 30 Mitarbeiter. Gründer und Geschäftsführer Thomas Neundörfer und Sohn Adrian leiten den Fachhandel für medizintechnische Produkte inzwischen gemeinsam.  Weiterlesen

Die 5 Kardinalfehler der Pressemitteilungen – Teil 1: Was Sie im Umgang mit der Presse wissen sollten

Die 5 Kardinalfehler der Pressemitteilungen – Teil 1:
Was Sie im Umgang mit der Presse wissen sollten

Sie haben zuletzt 5.000 Euro für eine Anzeige bezahlt? So viel Geld müssen Sie aber bei weitem nicht in die Hand nehmen, um in einer Zeitschrift oder Tageszeitung abgedruckt zu werden. Pressemitteilungen sind ein sehr guter Weg, Ihr Unternehmen in den Medien zu platzieren. Zugegeben: Sie sind kein Ersatz für eine groß angelegte Werbekampagne – aber eine äußerst wirkungsvolle Ergänzung und mehr als nur eine Alternative zu hochpreisigen Anzeigen.

Die wichtigste Funktion der Pressemitteilung ist, dass Sie sich und ihr Unternehmen ins Gespräch bringen. Und da „die Zeitung über Sie berichtet“, werden die Informationen, die Sie bereitstellen, als sehr vertrauenswürdig angesehen. Ein großer Trumpf in Sachen Selbstdarstellung.

Ein gut geschriebener Text über Ihre Firma mit einem tollen Foto macht Eindruck bei ihren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern. Das ist schön, vorausgesetzt Ihr Text wird überhaupt veröffentlicht. Wenn Pressemitteilungen redaktionell berücksichtigt werden sollen, gelten andere Spielregeln als bei Werbetexten oder Anzeigen. Zwei Fakten sind grundsätzlich wichtig, wenn es um Pressemitteilungen geht:

1. Es gibt keine Garantie auf Veröffentlichung! Nur eine hohe oder niedrige Wahrscheinlichkeit.
2. Die Veröffentlichungen unterliegen dem Pressekodex!

Warum schafft es nun ein Unternehmen wie Arnold Schwerlast GmbH aus dem unterfränkischen Rimpar oder der Coaching Experte Christoph Schalk in die lokale Tageszeitung, Fachzeitschriften und regelmäßig in zahlreiche Online-Redaktionen? Man könnte sagen: „Die sind ja schon ewig am Markt und lange etabliert auf ihrem Gebiet!“ – Stimmt. Ebenso wichtig ist aber:

Sie haben jemanden an ihrer Seite, der die Sprache der Medien spricht.

Ein weit gesponnenes Netzwerk von Kontakten in die verschiedensten Redaktionen ist einer der Schlüssel zum erfolgreichen veröffentlichen von Pressemeldungen.

Denn es gilt zu wissen, was Journalisten haben möchten und
– noch viel wichtiger – was nicht!

Hier also die 5 häufigsten Fehler beim Erstellen einer Pressemitteilung:

1. Die falschen News
2. Falscher Zeitpunkt/Timing
3. Unübersichtlicher Text
4. „Getunte“ Informationen
5. Keine Zusatzinformation

Warum dies die fünf häufigsten Fehler sind und wie man sie vermeiden kann, erfahren Sie ausführlich in unserem nächsten Blog-Eintrag.

Foto: Tim Reckmann, Pixelio.de

„Medienarbeit ist eine kontinuierliche Aufgabe“ – Teil 2 des Interviews

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Foto: privat

Im zweiten Teil des Interviews erklärt Klaus Wonneberger unter anderem, warum Superlative in Pressemitteilungen nichts verloren haben und weshalb ein Kurzporträt für den Journalisten so interessant ist.

Eine Pressemitteilung wirkt zunächst recht trocken. Doch steht die Information im Vordergrund, Superlative haben dabei nichts verloren. Ein Text mit werblichem Charakter schadet daher eher dem Ziel, sich bei der Redaktion Gehör zu verschaffen, oder?  

Klaus Wonneberger: Das ist völlig richtig. Superlative und werbliche Texte sind kontraproduktiv. Da fallen bei mir sofort die Klappen runter. Wir in der Redaktion haben doch dasselbe Problem: Wenn wir bei unserer Berichterstattung zu werblich werden würden, würden wir auch an Glaubwürdigkeit verlieren. Genauso verliert eine Pressemitteilung eines Unternehmens sogleich an Glaubwürdigkeit, wenn ich merke, da will mir jemand etwas verkaufen oder sein Unternehmen in ein besonders gutes Licht stellen. Eine Pressemitteilung sollte sachlich sein und Fakten enthalten. Alles andere gehört in den Anzeigenteil der Zeitung.

Halten Sie es für sinnvoll, ein Kurzporträt am Fußende einer Pressemitteilung zu platzieren?

Klaus Wonneberger: Ja, das halte ich für sehr wichtig. Man sollte sofort erkennen: Was macht die Firma eigentlich? Die Daten im Kurzporträt sollten aber stets aktuell sein. Ich erlebe leider immer wieder, dass ein Kurzporträt einmal erstellt und dann fünf Jahre lang nicht mehr aktualisiert wird. Das ist kontraproduktiv. Ebenso wichtig sind die Angabe des Ansprechpartners und die Telefonnummer bei jeder Pressemitteilung. In jedem Fall sollte es eine Person sein, die in der Angelegenheit ein kompetenter Ansprechpartner ist.

Haben Sie noch einen Tipp, wenn es um den Kontakt zur Redaktion geht und darum, wie man das Interesse von Journalisten wecken kann?

Klaus Wonneberger: Für ganz wichtig halte ich auch den Satz, der in jedem Lehrbuch steht: Presse- und Medienarbeit ist eine kontinuierliche Aufgabe. Sie sollte nicht von Fall zu Fall wieder belebt werden und danach wieder einschlafen. Ich halte es für extrem wichtig, dass man als Verantwortlicher der Medienarbeit, egal ob Unternehmen, Verein oder Non-Profit-Unternehmen, ein gutes Vertrauensverhältnis zu einer Redaktion aufbaut. Ich stelle immer wieder fest, dass es beiden Seiten nützt – der Redaktion und dem Unternehmen. Wenn man auch mal über Kinder, Fußball und Urlaub gesprochen hat, kann man auch über heiklere, das Unternehmen betreffende Dinge, entspannter sprechen.

Dies gilt auch dann, wenn es tatsächlich einmal um eine brenzlige Geschichte geht, sprich um Krisen-PR. Ich habe für mich 10 bis 20 Firmen definiert, mit denen ich regelmäßig Kontakt pflege. Das machen meine Kollegen in der Wirtschaftsredaktion auch so. Mindestens einmal im Jahr setzt man sich zusammen. Das passiert fernab von offiziellen Terminen. Es gibt auch bei uns in Franken die sogenannten „Hidden Champions“, manche sind Weltmarktführer in ihrer Branche.

Dennoch wollen sie nichts der Öffentlichkeit preisgeben – aus fränkischem Understatement heraus. Von denen rede ich nicht. Vielmehr meine ich jene Unternehmer, die eine Grundsatzentscheidung getroffen haben: Ich möchte in der Öffentlichkeit, sprich in den Medien, auftreten – und zwar mit allen Konsequenzen. Zu denen suchen wir gerne den Kontakt. Da kann es sogar mal passieren, dass man sich über Sachen austauscht, die danach nicht in der Zeitung stehen.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Wonneberger!
Interview: Stefan Beck

22. April 2016

Von wegen zu klein: Ausreden gelten nicht!

Warum die Betriebsgröße bei der Medienarbeit keine Rolle spielt

Viele Unternehmer halten Ihren Betrieb für zu klein, als dass er in der Zeitung, Radio und TV erwähnt wird. Das ist ein Trugschluss. Maßgebend ist eben nicht die Größe Ihres Betriebs, sondern die Art und Weise, wie Sie Ihre Chancen der Außenkommunikation nutzen. Was große Unternehmen ohnehin tun, kann auch Ihr Betrieb leisten. Sie müssen es nur wollen.

Für gewöhnlich werden Sie selbst die Initiative ergreifen müssen, um Journalisten auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Dafür gibt es verschiedene Anlässe. Von A wie eine Auszeichnung für Ihren Betrieb, F wie Firmenjubiläum, P wie Produktvorstellung, S wie Schaffung neuer Arbeitsplätze, T wie Tag der offenen Tür oder Z wie Zertifizierung.

Es gibt etliche Beispiele, die zeigen, dass es auch kleinere Betriebe in die großen Tageszeitungen schaffen können. So erschien beispielsweise Ende November 2013 in der Frankurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ein ausführlicher Artikel über fünf Berliner Gründer, die sich mit ihrer „5 Cups some sugar GmbH“ Starbucks zum Vorbild nahmen. Und direkt neben diesem Text findet man einen Bericht über ein 14-Mann-Unternehmen aus Darmstadt, das einen neuen Ansatz gegen Blutgerinsel entwickelt hat (Bild unten: Pressebüro Beck). Diese beiden Fälle unterstreichen, dass die Journalisten für kleinere Unternehmen ebenso aufgeschlossen sind.

Bild FAZ

Hier sehen Sie einen Auszug an möglichen Anlässen für eine Pressemitteilung:

  • Unternehmensporträt und Aufnahme neuer Produkte/Dienstleistungen
  • Firmenjubiläum / Mitarbeiterjubiläum
  • Umzug, Erweiterungsbau
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Kooperation mit anderer Firma
  • Messen und Ausstellungen
  • Auszeichnungen (Azubis, Mitarbeiter, eigene Firma)
  • Zertifizierung
  • Hinweis auf neue Website oder Weblog
  • Geschäftsbericht
  • Änderung der Eigentumsverhältnisse
  • Sponsoringaktivitäten (z.B. Kultur, Sport)
  • Tag der offenen Tür (z.B. für Schulklasse oder gesamte Öffentlichkeit)
  • Ungewöhnliche Serviceleistungen für Kunden und / oder Lieferanten
  • Fachvortrag (mit oder ohne Promis)

Erfolgsfaktor Redaktionsbesuch: Wussten Sie, dass…

So überzeugen Sie jeden Redakteur mit ihrer persönlichen Visitenkarte

Redaktionsbesuche sind auf den ersten Blick Luxus. Sie fragen sich, wozu das Ganze?!
Wer als Außendienst- oder Vertriebsmitarbeiter zu einem (neuen) Kunden fährt und dort neue Produkte / Dienstleistungen präsentieren möchte, stellt sich in der Regel auch persönlich vor. Das kann Vertrauen schaffen und Barrieren abbauen.

Ihr Kunde auf der anderen Seite des Redaktionstisches ist also der Journalist. Wenn Sie sich und Ihr Unternehmen präsentieren, erwartet dieser Informationen aus erster Hand: Aktuell, kompakt und gut aufbereitet. Dazu kann auch eine Pressemappe beitragen. Infos zu Umsätzen, Perspektiven Ihres Unternehmens, Mitarbeiterzahl und Produktportfolio sollten Sie liefern. Wie bei einem Bewerbungsgespräch sollten Sie selber gut vorbereitet in das Gespräch gehen. Nichts wirkt unprofessioneller, als wenn der Journalist Ihnen Fragen stellt und Sie mehrmals bei der Antwort passen müssen.

Freilich haben Sie in diesem Fall das letzte Wort: Sie entscheiden, was Sie nach außen kommunizieren möchten. Falls ein Journalist bei einer Frage nicht locker lässt, bitten Sie ihn um Verständnis, dass Sie sich dazu nicht äußern wollen. Gegebenenfalls können Sie ja später Informationen nachreichen. Ihr Gesprächspartner wird das gewöhnlich akzeptieren.

Geben Sie Ihre Visitenkarte ab!

Denken Sie daran: Auch ein Journalist hat oft einen Alltag, der ihm wenig Zeit für solche Gespräche lässt. Je später der Tag, desto schwieriger wird es mit einem Termin. Ideal ist der späte Vormittag. Hier sollten Sie sich an den Wünschen des Redakteurs orientieren.

Noch ein Tipp: Nutzen Sie den Redaktionsbesuch auch dafür, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel, zeigen Sie Ihr Fachwissen, wenn der Redakteur danach fragt. Denn Journalisten sind bei ihren Recherchen auf zuverlässige und seriöse Quellen angewiesen. Und wenn Sie am Ende des Redaktionsgesprächs im doppelten Sinn Ihre Visitenkarte abgegeben haben, haben Sie einen großen Trumpf in der Hand. Nur wenige Unternehmen nehmen solche Gespräche mit Journalisten wahr. Oft aus falsch verstandener Bescheidenheit. 1:0 für Sie!