Winterlandschaft bei Ansbach

Der Jahresrückblick auf 2022

Unser Mitarbeiter Florian Geiger lässt das Jahr 2022 aus Sicht von Pressebeck Revue passieren – natürlich mit einem Versreim. Sein Jahresrückblick fasst zusammen, was uns „bewegt“ hat, was uns Freude bereitet hat und auch ein wenig stolz macht: Manche Kunden haben wir in Sachen Medienarbeit einen großen Schritt nach vorne gebracht.

Das Jahr 2022 ist bald zu Ende,
unser Wort des Jahres lautet „Zeitenwende“.

Plötzlich hatten viele eine andere Sicht,
auf „Krieg“, „Pandemie“ und auch „Verzicht“.
Der „Pressebeck“ zieht nun Bilanz,
nach einem Jahr mit viel Brisanz.

Unseren Kunden standen wir erneut in diesem Jahr,
mit Rat und Tat zur Seite, das ist doch klar.
Fünf Firmen gingen zwar von Bord,
doch zehn kamen hinzu, das ist ein Wort.

Dadurch stieg die Gesamtzahl auf dreißig,
alle Beteiligten waren immer fleißig.
Der Jahresendspurt im vierten Quartal,
war für uns wirklich sehr genial                                                                                                                        

Drei Neukunden fanden unsere Angebotspalette richtig gut,
die Firmen „Alpinakälte“, „Procurri Gmbh“ und das „Fraunhofer Institut“.
An dieser Stelle ein großer Dank an alle, welche uns die Treue halten,
zusammen mit euch dürfen wir Medienarbeit erfolgreich gestalten.

Viele unserer Kunden profitieren davon bereits zahlreiche Jahre,
die Richard Köstner AG vertraut sogar schon seit 2005 auf unsere „Ware“.
Die Zahl der Pressemitteilungen stieg deutlich an,
doch auch bei weiteren Dienstleistungen stehen wir unseren Mann.

Einen Ausschnitt daraus möchten wir nun erwähnen,
wir haben nämlich Expertisen in vielen Domänen.
Botschaften wie diese in Gedichtform sind sehr speziell,
Firmen fanden unsere Ergebnisse ziemlich originell.

Durch Video-Clips wurde unsere Angebotspalette noch smarter,
mit der Firma Unger & Ries GmbH haben wir hier einen starken Partner.
Ein absolutes Highlight war für uns in diesem Jahr schon,
das Interview mit Nora Möbius und Heiko Rangwich bei Primaton.

Beim Schweinfurter Radiosender zwischen Musik mit viel Pop,
stellten sie ihr Buch vor: „Endlich Energie im Job“.
Pressemitteilungen entfachen eine enorme Wirkung,
der Bekanntheitsgrad eines Unternehmens erlebt extremen Aufschwung.

Die Firma Uhl kann davon ein erfolgreiches Lied singen,
mit dem „Stahlbauunternehmen“ konnte uns etwas ganz Besonderes gelingen.

Grund war ein Projekt für Schulklassen bei der Firma Uhl,
zehn Veröffentlichungen in diversen Medien war richtig cool.
Auf etwa 10.000 Euro belief sich somit der Anzeigenwert,
das ist natürlich alles andere als verkehrt.

Vielen Dank für viel positives Feedback, es zeigt uns deutlich,
wir sind auf dem richtigen Weg, das ist erfreulich.
Doch Stillstand ist Rückschritt, so lautet unser Credo,
hinsichtlich Selbstzufriedenheit haben wir ein „Veto“.

In die Glaskugel kann keiner schauen, wichtig ist weiterhin großes Vertrauen.
Mit unseren Kunden meistern wir jede Krise,
gute Vorlagen verwerten wir mit unserer Expertise.
Unsere Prognose schaut gar nicht schlecht aus,
Neukunden interessieren sich für unser Haus.

Als weitere Hochrechnung dürfen wir erwägen,
in 2023 einen neuen Rekord an Weblog-Beiträgen.
Wollen Sie als neuer Kunde in unseren Reigen?
Lassen Sie mit uns einen Testballon steigen.

Professionelle Medienarbeit eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten,
nie war dies wichtiger als in den aktuellen Zeiten.
Allen Leser:innen sowie Kund:innen wünschen wir,
eine Welt in Frieden und ohne Gier.

Euch allen ein schönes und erfolgreiches neues Jahr,
das Team vom Pressebeck ist ungebrochen für Euch da.  

Autor: Florian Geiger, Dezember 2022
Archivfoto oben: WInterlandschaft bei Ansbach. Foto: Stefan Beck

Ein NACHdenkliches VORweihnachtsgedicht

Unser Mitarbeiter Florian Geiger hat sich seine ganz persönlichen Gedanken gemacht – zum Jahr 2022. Wie es bei ihm üblich ist – mit einem Versreim, denn das kreative Schreiben ist seine Domäne. Ein Blick auf das, was ihn in den letzten Monaten bewegt hat. Sein Tipp: Halten Sie sich für die schönen Dinge im Leben bereit – und lesen Sie nun sein Vorweihnachtsgedicht!

Bald feiern wir Jesus Geburtstag zum 2.022igsten Mal,
ein Fest der Freude und Liebe, wie es uns Christus einst empfahl.
Einige Menschen halten sich daran aber nicht,
das ist für mich der Antrieb für dieses Gedicht.

Seit fast drei Jahren hat uns ein Virus im Griff,
lange Zeit befanden wir uns auf dem „sinkenden Schiff“.
Keiner kannte die Auswirkungen zu Beginn,
in der Rückschau machten viele Expertisen keinen Sinn.

Ich weiß sogar noch ganz genau,
Bilder von Italien übertrug die Tagesschau.
Selbst noch 2020 im Mai,
dachten Deutsche, dieser Kelch geht an uns vorbei.

Verschiedene Meinungen entfachten Streit,
doch Corona machte sich weltweit breit.
Unbemerkt der einen oder anderen falschen Devise,
entpuppte sich das Virus zur globalen Krise.

Meine Meinung ist zu diesem Thema,
es gab und gibt nicht das ultimative Schema.
Manchmal fehlt der letzte Schliff,
doch die Verantwortlichen haben Vieles im Griff.
Politiker wurden im Fasching einst durch den Kakao gezogen,
vergleichsweise unwichtige Probleme hat das Volk bewogen.

Mittlerweile sieht nicht jeder am Ende des Tunnels das Licht,
kein Wunder – bei Fragestellungen wie „Waffenlieferung oder nicht?“
Unmittelbar vor unserer Haustüre morden Krieger,
das Schlimme daran? Ein Krieg kennt keine Sieger!

Gab es jemals eine Weihnachtszeit,
die so massiv nach Versöhnung schreit?
Hinzu kommen Klimakrise und verletzte Menschenrechte,
leider gibt es weltweit noch viele dunkle Mächte.

Unweit vom Kreuzberg in der Rhön - am Neujahrstag 2021
Winterlandschaft am Kreuzberg, Rhön: Archivfoto: Stefan Beck

Beobachtungen in anderen Kulturen sind kaum zu ertragen,
allerdings muss ich mich ständig etwas fragen:
Kann unsere Regierung alle globalen Missstände lösen?
Hat unsere Politik eine Chance, gegen die Macht des Bösen?

Zwei Herzen schlagen in meiner Brust,
die ehrliche Antwort erzeugt bei mir allerdings Frust.
Über den eigenen Tellerrand hinausschauen ist immer gut,
massives „Einmischen“ erzeugt aber auch Wut.

An dieser Stelle würde ich gerne sehen,
dass die Verantwortlichen mit mehr Bedacht vorgehen.
Trotz Vorrunden-Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft,
bin ich froh in Deutschland zu wohnen, das gibt mir Kraft.

Viele neigen in meinen Augen viel zu schnell,
zu übertriebener Kritik, durch ein sehr „dünnes Fell“.
Bei nahezu dem Rest der Welt,
steht unsere Heimat für Sicherheit, Fortschritt und Geld.

Das Nachrichtenmagazin U.S. News brachte jüngst eine Statistik zu Tage,
welche Länder sind unter rund 17.000 Interviewten die „Besten“, das war die Frage.
In das Ergebnis flossen viele Kategorien ein,
die Schweiz gewann, Zweiter wurde das Land mit Rhein & Main.

Bei allen berechtigten Ängsten und Bedenken,
sollten wir Entscheidungsträgern unser Vertrauen schenken.
Pressebeck drückt Ihnen die Daumen unter dem Strich,
dass sie glücklich sind und zuversichtlich.

Das Team wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit,
halten Sie sich für die schönen Dinge im Leben bereit.

Autor: Florian Geiger, Pressebeck.de

Dienstag, 13. Dezember 2022
Copyright Pressebeck.de

Bild ganz oben: Florian Geiger – Fotostudio Mondelli, Würzburg

Unternehmer als Vorbild: Ein Plädoyer für mehr Respekt im Business-Alltag

Dass die Töne rauher werden, wenn es in manchen Branchen der Wirtschaft bergab geht, ist nichts Neues. Dahinter steckt oft die Angst vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes und damit finanziellen Einschränkungen.

Zugleich lässt der Respekt im Umgang miteinander oft zu wünschen übrig. Wenn terminliche Zusagen – persönlich geäußert – mehrmals nicht eingehalten werden, wenn Zahlungen für Rechnungen weit nach Frist beglichen werden oder gar ausbleiben, dann ist das ein Zeichen von mangelndem Respekt.

Doch gibt es Unternehmen und Geschäftsführer, die die Werte des ehrbaren Kaufmanns hochhalten. Unfaire Zahlungspraktiken, leere Versprechungen sowie respektloses, unfreundliches Verhalten sind für sie keinesfalls Handlungsmaßstäbe.  

Im April 2018 lernte ich bei einer Veranstaltung unseres Kunden Uhl Metall- und Stahlbau GmbH & Co. KG in Würzburg Andreas Engelhardt kennen**. Der Unternehmer ist geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter von Schüco, einem Hersteller von Fenster, Türen und Fassaden mit Hauptsitz in Bielefeld. Das Unternehmen beschäftigt weltweit inzwischen über 5000 Mitarbeiter, entwickelt sich sehr erfolgreich und hat in den letzten Jahren Hunderte neuer Arbeitsplätze geschaffen.

Noch heute habe ich die vorbildlichen Umgangsformen von Andreas Engelhardt in guter Erinnerung. Beim Rundgang durch die Werkshallen von Uhl unterhielt er sich mit mehreren Mitarbeitern. Als ich ihn fragte, warum er sich so viel Zeit für die Gespräche nimmt, antwortete er, dass dies für ihn auch ein Zeichen von Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten seines Kunden sei. Nach dem Ende der Betriebsbesichtigung ließ der Unternehmer mir und anderen Gästen auf dem Weg zur Wendeltreppe den Vortritt. Am Buffet fragte er mich, was er mir zum Trinken anbieten könne. Dabei war er selbst an jenem Tag der Gast von Uhl.

Mehr Respekt im Business-Alltag – mehr Aufmerksamkeit & Imagegewinn für die Firma

Zum Ende des Besuchs ein Gruppenfoto mit Mitarbeitern von Uhl und Schüco. Hintere Reihe rechts Andreas Engelhardt. Archivfoto: Stefan Beck

Schließlich, bei seinem Impulsvortrag, begeisterte der Schüco-Chef die Uhl-Mitarbeiter(innen) mit Esprit und Witz und erklärte ihnen, dass man gemeinsam viel erreichen könne, wenn man – Lieferant und Kunde – an einem Strang zieht. Seine Botschaft lautete: Gemeinsam gute Lösungen finden und in die Ausbildung investieren, Zuversicht erzeugen und die Angst vor den Risiken der Zukunft nehmen. Zugleich nahm er in offener Weise Stellung zu den aktuellen Herausforderungen seiner Firma. All das sowie seine visionäre Denkweise beeindrucken mich noch heute.

Beim abschließenden Gruppenfoto von Schüco- und Uhl-Mitarbeitern überließ Andreas Engelhardt seinen Mitarbeitern den Platz in der ersten Reihe: Er entschied sich für einen Platz in der hinteren, ganz außen: Mehr Zurückhaltung geht nicht.

Es reichen oft schon Nuancen, die den Umgang miteinander im Alltag erleichtern. Gutes Benehmen, ohne dass es künstlich wirkt, ist Ausdruck von Wertschätzung gegenüber anderen Personen. Wenn respektvolles Verhalten, Charisma sowie unternehmerischer Erfolg Hand in Hand gehen, ist das eine erstklassige, unschlagbare Kombination – zum Nutzen aller Beteiligten.

Stefan Beck, November 2022

Archivfotos: Stefan Beck / Pressebeck.de

**An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Autor dieses Beitrags in keinerlei Geschäftsbeziehung zu Schüco steht.   

Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC, Würzburg

Das Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg hat folgende Arbeitsgebiete: Materialien, Verfahren, Anwendungen und Analytik. Der Schwerpunkt ist die materialbasierte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Energie, Umwelt und Gesundheit. Die Zahl der Mitarbeiter(innen) lag zuletzt bei 384 Personen, die drei Standorte des Instituts befinden sich in Würzburg, Bronnbach und Bayreuth.

Für unseren neuen Kunden übernimmt Pressebeck in einem ersten Schritt diverse Lektoratsarbeiten.

Im Fraunhofer ISC werden laut Webseite Werkstofflösungen für unterschiedliche Anwendungen auf Basis einer einzigartigen Kombination aus Material-, Verarbeitungs-, Anwendungs- und Analytik-Know-how erarbeitet.

Das Stammhaus und Translationszentrum für Regenerative Therapien befindet sich in Würzburg, das Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTL ist am Standort in Bayreuth angesiedelt. Mehr Infos unter https://www.isc.fraunhofer.de/

Stefan Beck, 17. November 2022

Experte für Kältetechnik: Alpinakälte GmbH & Co. KG

Unser neuer Kunde ist ein Fachbetrieb aus Biessenhofen im Allgäu: Alpinakälte GmbH & Co. KG besteht seit 10 Jahren und wird gemeinsam von Peter Wagner und Jacek Pawlowski geleitet. Beide haben das Unternehmen 2012 gegründet.

Die Experten für Kältetechnik und Klimatechnik beschäftigen derzeit zehn Mitarbeiter(innen), darunter zwei Azubis im gewerblichen Bereich.

Kältetechnik, Klimatechnik, Kühlmöbel und Überwachung von Anlagen

Das Kerngeschäft besteht aus der Beratung, Planung, Auslegung, Ausführung sowie aus Service- und Wartungsarbeiten an Kälteanlagen. Das ist aber nicht alles: So haben sich die beiden Geschäftsführer nicht nur die Installation von Kälte- und Klimatechnik auf die Fahnen geschrieben. Auch Kühlmöbel sowie die Überwachung von Kälteanlagen mittels Fernwartung gehören zum Dienstleistungsangebot der Allgäuer Firma, die in Biessenhofen nordöstlich von Kempten ihren Sitz hat.

Für Alpinakälte beginnen wir im November mit der Medienarbeit. Dabei nimmt das Thema „Alpina als Arbeitgeber“ einen großen Platz ein. Wir freuen uns ganz besonders über den Neuzugang unter unseren Kunden, denn Alpinakälte ist der erste Betrieb mit Sitz im Allgäu. Mehr Infos zum Unternehmen gibt es unter www.alpinakaelte.de

Stefan Beck

Kitzingen, 3. November 2022

Experte für IT Asset Disposition: Procurri GmbH

Unser neuer Kunde ist die Procurri GmbH: Der Betrieb aus Baiersdorf nördlich von Erlangen ist ein Fachbetrieb für die sogenannte „ITAD“, die IT Asset Disposition. Dabei geht es darum, die Hardware so aufzubereiten, dass die Geräte nach dem Check wieder genutzt werden können. Die Baiersdorfer kümmern sich ebenso um die Reparatur und Instandhaltung von Hardware und sorgen für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

In der Niederlassung in Baiersdorf arbeiten derzeit 20 Beschäftigte, insgesamt zählt man in der Firmengruppe etwa 400 Angestellte. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Singapur, eine Filiale wird in Großbritannien betrieben.

Zudem bietet man Service-Unterstützung an für Hardware, insbesondere im Umfeld von Rechenzentren. Dazu gehören die Installation, die Deinstallation, Umzüge und Verkabelung.

Geschäftsführer Jens Teichelmann äußerte sich in der IHK-Zeitung „Wirtschaft in Mittelfranken“, Ausgabe Juli 2022: „Wir leisten damit nicht nur einen finanziellen Rückfluss an die Unternehmen, die mit uns agieren, sondern geben dem Equipment auch einen weiteren Lebenszyklus, was sich sehr positiv auf die Umwelt auswirkt“.

Weitere Infos finden Sie unter www.procurri.com

Stefan Beck

11. Oktober 2022

Pressebeck wird „endlich volljährig“ – Teil 2 der Firmenhistorie

Die Zeit ab 2006 war zunächst mal eine große zeitliche Belastung. Denn „nebenbei“ betrieb ich mit einem Schulkameraden einen Fußball-Onlinedienst für Mainfranken mit Namen „Kick-Ticker.de“. Insgesamt 60 Arbeitsstunden pro Woche waren die Regel. Die Freude am Journalismus war groß, in Spitzenzeiten hatten wir bis zu 13 nebenberuflich tätige Mitarbeiter. Weil Kick-Ticker immer mehr Zeit in Anspruch nahm, fehlte mir Freiraum für meinen eigentlichen Hauptjob.

2012 verkaufte ich den Fußball-Onlinedienst und widmete mich ausschließlich der PR-Agentur. Ein internationales Flair gab es ab 2014: Zahlreiche Praktikanten, unter anderem acht aus Limoges in Frankreich sowie ein Praktikant aus Portugal, sorgten zwischen 2014 und 2019 für viel Abwechslung. Daneben hatte ich jedes Jahr Mediengestalter, Medienwissenschaftler und angehende Lehrer(innen) in unserer Agentur. Ich bildete einen Werkstudenten mit Studiengang Unternehmenskommunikation aus – und freute mich stets über neue Mitarbeiter(innen), wenn andere die Agentur verließen.

„Pressebeck und Regiogate GmbH wie eine große Familie“


Im Juli 2014 feierte Pressebeck seinen 10. Geburtstag im Weingut Roth in Wiesenbronn – mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und Freunden. Groß war die Freude über die Zeit im Gründerzentrum auch deshalb, weil ich viele, gute Kontakte zu anderen Firmen knüpfte. Mit der Firma Regiogate GmbH führte ich eine Art Bürogemeinschaft auf einem Flur, es war wie eine große Familie. Noch heute ist der Draht zum Internetdienstleister kurz, auch wenn beide Firmen nicht mehr im Gründerzentrum sind.

Meine Idee, Medienarbeit für französische Firmen anzubieten, die in Deutschland eine Niederlassung haben, habe ich bis heute leider nicht umsetzen können. Offensichtlich liegt es daran, dass französische Firmen keinen Bedarf an PR in Deutschland haben oder diesen Job selber machen.

„Back to the roots“: Seit 2020 bin ich wieder in Kitzingen, dort, wo 2004 Pressebeck begann. Nach dem Umzug aus dem Gründerzentrum 2020 – nach 16 Jahren ist der Status als Gründer definitiv vorbei – und bedingt durch die Corona-Phase betreibe ich mit meinen Mitarbeitern Manfred Spörl und Florian Geiger (beide seit 2016) Pressebeck mit viel Leidenschaft.

Jetzt, im Juli 2022, feiern wir unser 18-jähriges Firmenjubiläum: In diesem Jahr haben wir neue Kunden gewonnen, haben unser Portfolio um Erklär-Videos erweitert und bringen immer wieder unsere Kunden in diversen Medien ins Gespräch! Pressebeck ist gut gerüstet für die nächsten Jahre. Wir freuen uns drauf! Ein herzliches Dankeschön möchten ich allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aussprechen, die mich seit 2004 auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Ohne sie würde es Pressebeck in dieser Form heute nicht geben.

Hier geht es zum Teil 1 von „Pressebeck wird endlich volljährig“

Archivbild oben: Die Jubiläumsfeier zum 10. Geburtstag von Pressebeck im Juli 2014. Bild: Stefan Beck

Stefan Beck
15. August 2022

Neuer Kunde: Früchteverwertung Wald

Früchteverwertung Wald: Das Familienunternehmen aus Unterpleichfeld im Landkreis Würzburg gibt es in dritter Generation und bietet eine große Auswahl an Fruchsäften, Perlwein und Secco. Das neueste Produkt: Ein fränkischer Cidre.

Die Gebrüder Wald und ihre Familienangehörigen stehen kurz vor der Hauptsaison. Ab September geht es wieder „rund“ auf dem Gelände, wenn hunderte Tonnen von Äpfel, Birnen, Quitten und anderem heimischen Obst angeliefert und zu Säften verarbeitet werden. Der Duft des reifen Obstes liegt dann in der Luft – man riecht es schon von weitem.

Für den sympathischen Familienbetrieb erstellen wir in Kürze eine Pressemitteilung zum fränkischen Cidre.

Mehr Infos vorab finden Sie unter www.fruechteverwertung-wald.de

Stefan Beck

11. August 2022

Pressebeck - Firmenhistorie

Pressebeck wird „endlich volljährig“ – Teil 1 der Firmenhistorie

Mein persönlicher Rückblick auf den Start von Pressebeck im Juli 2004!
Ehrlich gesagt hatte ich, Stefan Beck, als Existenzgründer damit nicht gerechnet: 18 Jahre am Markt zu sein, ist an sich schon eine große Herausforderung. Denn die Tiefen kommen fast von alleine – ohne großes Zutun. Steil nach oben ging es zwischenzeitlich auch!

Als ich im Juli 2004 meine Firma beim Gewerbeamt der Stadt Kitzingen anmeldete, war ich recht unbedarft in das Abenteuer Selbstständigkeit gestartet. Ich hatte weder einen Kredit aufgenommen noch einen umfangreichen Business-Plan erstellt: Mein „Finanz-Plan“ passte auf eine Din-A4-Seite. Weder hatte ich eine konkrete Vorstellung, wie ich an die ersten Kunden kommen würde noch hatte ich überhaupt eine Vorahnung, welche Barrieren ich aus dem Weg räumen müsste. Zugleich hatte ich den Wunsch, das Heft nach 4 Jahren Angestelltendasein selbst in die Hand zu nehmen.

In meinen Jahren zuvor – zunächst als Freier Mitarbeiter einer lokalen Tageszeitung, dann als Angestellter eines IT-Unternehmens in Nürnberg und in der Folge einer Werbeagentur – sammelte ich so viel Erfahrung und Kenntnisse, dass ich im Juli 2004 den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. Zumal mir ein paar Firmeninhaber diesen Schritt zuvor empfohlen hatten.

Pressebeck hat noch heute Kunden aus der Startphase

Wenn ich mich recht erinnere, lag meiner Entscheidung auch der Wunsch zugrunde, einfach mal etwas auszuprobieren – und herauszufinden, ob Selbstständigkeit überhaupt „etwas für mich ist“. Die ersten Tiefen gab es gleich im ersten Jahr, als ich viel Lehrgeld zahlte – in doppelter Hinsicht. Kunden, die Rechnungen nicht oder nicht wie vereinbart in voller Höhe zahlten. Betriebe, die schnell ins Boot einstiegen, aber ähnlich rasch von Bord gingen. Und dann gewann ich Unternehmen als Kunden, mit denen ich heute – nach 18 Jahren – immer noch zusammenarbeite. Über solche Kooperationen freue ich mich noch heute.

Pressebeck

Der Umzug von Kitzingen im Jahr 2006 ins Gründerzentrum nach Würzburg (IGZ) beschleunigte die Entwicklung von Pressebüro Beck, wie ich damals noch mein Unternehmen offiziell nannte. Die ersten Praktikanten und Studenten zur Aushilfe arbeiteten in unserer Redaktion, ich gewann neue Kunden, die Aufträge kamen nun öfter als zuvor rein – manche durch Weiterempfehlung. Zugleich verbrachte ich viel Zeit mit der Akquise von Kunden und der Pflege der Kundenkontakte – diese Aufgabe führe ich noch heute gerne aus!

Im zweiten Teil meines Rückblick geht es um die Zeit von Pressebeck im Gründerzentrum in Würzburg ab 2006.

Kitzingen, 25. Juli 2022

Stefan Beck
Das Archivbild zeigt das aktuelle Team (von links): Florian Geiger, Stefan Beck und Manfred Spörl.
Foto: Fotostudio Mondelli, Würzburg

„Gewusst wie“: Wie man mit Erklär-Videos neue Mitarbeiter anspricht

Lorenz Arnold ist Geschäftsführer von MGA Ingenieurdienstleistungen GmbH in Würzburg und ständig auf der Suche nach Fachkräften, insbesondere Software-Entwickler und SPS-Inbetriebnehmern. Um den Bedarf nach qualifizierten Personal zu decken, entschied sich der 53-jährige Anfang des Jahres, ein Erklär-Video gestalten zu lassen, das die Tätigkeit des SPS-Inbetriebnehmers anschaulich darstellt. Wir stellten dazu Lorenz Arnold ein paar Fragen.  

Frage: Herr Arnold, was war der Auslöser für Sie, bei der Suche nach neuen Mitarbeitern ein Erklär-Video erstellen zu lassen?

Lorenz Arnold: Ich meine, generell gehören Videos heute zum „State of the art“ im Recruiting.  Wenn man wie wir eine Karriere-Seite auf der Webseite hat und dort keine Bewegtbilder findet, dann führt das aus meiner Sicht zu einem Wettbewerbsnachteil.

Wir haben uns überlegt, was möglich und machbar ist. Manche Firmen veröffentlichen Image-Videos auf der Karriere-Seite und interviewen eigene Mitarbeiter. Das passt nicht so gut zu uns – aufgrund unseres Geschäftsmodells.

Bei uns spielt der Job des SPS-Inbetriebnehmers eine ganz wichtige Rolle. Zugleich stellen wir bei Bewerbern immer wieder fest, dass wir den Kandidaten erst mal erklären müssen, was das überhaupt bedeutet. Organisatorisch und fachlich-technisch.

Was erwarten Sie sich von dem neuen Instrument?

Lorenz Arnold: Wir haben die Hoffnung: Wenn der Job des SPS-Inbetriebnehmers auf der Webseite erläutert und in einem positiven Licht erscheint, dann glauben wir auch, dass das Interesse an dieser Tätigkeit noch weiter steigt und wir dadurch mehr Bewerbungen erhalten. Dahinter steht die Erkenntnis, dass ein Bewerber gerne vorab zu 100 Prozent alle Infos zur ausgeschriebenen Stelle erhält. Beispiel Handykauf: Man stellt kaum noch einen Verkäufer eine Frage zum Handy, das hat man meistens alles vorab gelesen.

Wie haben Sie das Projekt gestartet?

Lorenz Arnold: Ich habe mich zuvor informiert: Welche Arten von Erklär-Videos gibt es? Welche Ziele lassen sich damit erreichen? Kann man solches ggf. in Eigenregie machen? Wir haben darauf verzichtet – „Schwabe hin, Schwabe her“ – und haben uns einen professionellen Partner gesucht, der über eine sehr große Erfahrung verfügt. Nun haben wir bereits erste Rückmeldungen erhalten, die deutlich machen, dass das Video sehr professionell wirkt.

Welcher Input war aus Ihrer Sicht nötig?

Lorenz Arnold: Für 2 Minuten Videodauer habe ich zunächst auf 1 ½ DIN-A-4-Seiten alles aufgeschrieben, welchen Inhalt ich gerne in dem Video sehen würde. Diese Inhalte habe ich vorher in einem persönlichen Gespräch erläutert. Unser Dienstleister hat aber nicht nur meinen Text genommen – und das in Wort und Bild umgesetzt. Manche Formulierungen wurden stark verändert, aber haben sich sehr am Inhalt orientiert.

Wie lange hat es vom Start des Projekts bis zur Fertigstellung gedauert?

Lorenz Arnold: Das waren etwa 2 Monate. Wir haben uns zunächst beim Inhalt des Textes geeinigt, danach ging es um die Gestaltung des Videos und die Animation. Dann ging es um die Auswahl eines Sprechers. Ich meine, ich habe pro Woche etwa eine halbe Stunde investiert, um Neuerungen zu überprüfen. Insgesamt hat uns das Projekt rund 5.000 Euro gekostet.

Haben Sie vor, weitere Erklär-Videos zu anderen Tätigkeiten bei MGA erstellen zu lassen?

Lorenz Arnold: Ja, ich kann mir das gut vorstellen. Wir werden aber nicht in die Massenfertigung gehen. Was ich jedem Betrieb empfehlen würde: Ein langfristiges Thema im Betrieb umsetzen, also etwas, was wirklich wichtig ist. Ich denke, wir können dieses Video auch in 3-4 Jahren noch verwenden, insofern hat sich der Aufwand wirklich gelohnt. Für eine einmalige Veranstaltung würde ich aber diesen Aufwand nicht betreiben.

Was ist aus Ihrer Sicht der große Vorteil eines solchen Erklär-Videos:

Lorenz Arnold: Der große Vorteil ist: Man braucht keinen Protagonisten, also keine „echten“ Menschen, die sich interviewen lassen. Manche wollen sich auch nicht vor der Kamera äußern. Um richtig gute Filmaufnahmen zu machen, braucht man ein Filmstudio. Mit einem Erklärvideo bekommt man bewegte Bilder, und braucht dennoch keine Live-Aufnahme! Ein Team in die USA auf eine Baustelle zu schicken – wäre vom Aufwand viel zu hoch, für ein 2-Minuten-Erklär-Video! Ich meine: Es war eine Super-Erfahrung, es lohnt sich!

Das Video finden Sie hier unter folgendem Link:
https://youtu.be/2Mc9uhIl0vs

Und hier geht es zum Video im MGA-Blog, siehe:

https://karriere.mga-gmbh.com/inbetriebnehmer/