Pressekonferenz am 31. Oktober 2025 anlässlich der Ausstellung von Walter Steinbeck im Haus der Pflege Kitzinger Land in Kitzingen

Großes Interesse an der Pressekonferenz zur Ausstellung mit Walter Steinbeck

Erfreulich groß war das Interesse der Medienvertreter am 31. Oktober: Anlässlich der Eröffnung der Bilder-Ausstellung von Walter Steinbeck aus Fulda im Haus der Pflege „Kitzinger Land“ besuchten sechs Medienvertreterinnen und Vertreter aus Mainfranken das Seniorenheim in Kitzingen-Sickershausen.

14 Redaktionen hatten wir von Pressebeck am vergangen Freitag ins Haus der Pflege „Kitzinger Land“ zur Pressekonferenz eingeladen, sechs Medienschaffende bzw. Redaktionen folgten unserer Einladung: Main-Post Kitzingen, Rathaus Magazin der Stadt Kitzingen, WürzburgRadio aus Veitshöchheim, Nuus.de aus Kitzingen, Mainfranken.news aus Schonungen und Fotograf Franz Ockel aus Werneck. Andere Medien, die nicht an der Ausstellung teilnehmen konnten, aber zuvor Interesse an einer Berichterstattung geäußert hatten, erhielten die Pressemitteilung zur Ausstellung sowie mehrere Bilder – gemacht von Franz Ockel.

Pressekonferenz: Fragerunde zwischen Journalisten sowie Gastgeber und Künstler

Da sich die Medienvertreter nicht alle untereinander kannten, stellte ich, Stefan Beck, als Moderator der Pressekonferenz (PK), die Kolleginnen und Kollegen kurz untereinander vor. Sodann präsentierten sich die Gastgeber Helmut, Ulrike und Amelie Witt und Künstler Walter Steinbeck. Ein zentrales Thema bei der Fragerunde der Journalisten war die Frage nach der Motivation des Familienunternehmens, eine solche Ausstellung auszurichten. Denn für die Witts ist es eine Premiere, gleich 100 Bilder eines Künstlers in den eigenen Räumen auszustellen. Da sowohl Mitarbeitende als auch Dienstleister, Ärzte und Angehörige der Bewohnerinnen und Bewohner sich regelmäßig im Seniorenheim aufhalten, ist das Haus der Pflege täglich ein Begegnungsort. Die Bilderausstellung bietet daher allen Menschen, die dort arbeiten oder wohnen oder Angehörige besuchen, eine willkommene Abwechslung.

Für die Witts ist es selbstredend, dass ein Pflegeheim kein abgeschlossener Ort ist, sondern ein Raum des Austauschs und der Gemeinschaft. Kunst schenkt Freude, inspiriert und verbindet Menschen. Die Ausstellung soll einen Anreiz bilden, gemeinsam die Bilder zu betrachten, ins Gespräch zu kommen und echte Gemeinschaft zu erleben. All das veranlasste den Familienbetrieb, die eigene Räume für eine solche Ausstellung zu öffnen.

Nach der PK präsentierte Walter Steinbeck bei einem Rundgang durch das Erdgeschoss einige seiner Werke und erläuterte dabei, wie seine Bilder entstehen. Manche Redakteure nahmen sich für die Veranstaltung sogar zwei Stunden Zeit und unterhielten sich lange mit den Gastgebern und dem Künstler. Der schöne Nebeneffekt: Das Motto der Ausstellung „Lass Liebe regnen“ ergänzt in idealer Weise den Anspruch des Familienunternehmens: So bringt das Beschäftigungsteam im Haus der Pflege Abwechslung, Geselligkeit und Spaß in die Wohnbereiche.

Am Mittwoch, 12. November veranstaltet Walter Steinbeck einen Malworkshop für die Bewohnerinnen und Bewohner. Auch das war ein Gesprächsthema bei der Pressekonferenz. Das Fazit der PK könnte lauten: Die Medienvertreter erlebten farbenfrohe Kunst sowie ein sympathisches Familienunternehmen und ebenso einen solchen Künstler „zum Anfassen“ – in entspannter Atmosphäre.  

Stefan Beck, 4. November 2025

Bild oben, von links: Walter Steinbeck, Ulrike Witt, Amelie Witt und Helmut Witt sowie Stefan Beck. Foto: Franz Ockel

Viel Vorfreude auf eine Pressekonferenz

Kaum ist der Herbst ins Land gezogen, finden Veranstaltungen und Betriebsfeiern wieder im Gebäude statt. Eine Indoor-Veranstaltung der besonderen Art bereiten wir gerade bei Pressebeck vor: Es geht um eine Pressekonferenz (PK) anlässlich der Bilder-Ausstellung unseres Kunden Walter Steinbeck aus Fulda (www.steinbeck.art). Diese PK findet am 31. Oktober im Haus der Pflege KITZINGERLAND in Kitzingen-Sickershausen um 11 Uhr statt.

13 Redaktionen bzw. Fotografen aus Mainfranken haben wir in den letzten Tagen schriftlich eingeladen zu diesem Event. Etwa 120 Gäste hat die Geschäftsleitung zur Vernissage am selben Tag um 17 Uhr geladen.

Das Besondere an dieser PK im Speziellen und der Ausstellung im Allgemeinen: Für alle Beteiligten ist es eine Premiere! Walter Steinbeck, 71 Jahre alt, Unternehmer aus Fulda und Künstler seit 1974, hat noch nie in einem Seniorenheim seine Werke aus Acryl ausgestellt. Das Unternehmer-Ehepaar Helmut und Ulrike Witt sowie Tochter Amelie haben noch nie Kunstwerke in den eigenen Räumen präsentiert. Und auch wir von Pressebeck betreten Neuland: Nach mehreren PKs bei Einzelhändlern und Dienstleistern ist es – nach 21 Jahren am Markt! – die erste Pressekonferenz in einer Pflegeeinrichtung, die wir organisieren und moderieren – anlässlich einer Bilder-Ausstellung.

Warum eine Ausstellung im Seniorenheim? Das sympathische Familienunternehmen möchte seinen Heimbewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Besuchern eine willkommene Abwechslung bieten und lädt daher ab dem 1. November die gesamte Öffentlichkeit ein. Etwa 100 Werke stellt Walter Steinbeck aus. „Wir freuen uns, die Türen für Mitarbeitende, Angehörige und alle Gäste aus der Region zu öffnen und einen Ort der Begegnung zu schaffen“, sagt Helmut Witt. Das Motto der Ausstellung lautet: „Lass Liebe regnen“. Genauso heißt auch der Titel eines der 100 Werke des Fuldaer Künstlers.

Im November lädt Walter Steinbeck zu einem Malworkshop ein. Unter seiner Anleitung dürfen die BewohnerInnen der Einrichtung selbst den Pinsel schwingen, kreativ werden und sich mit Acrylfarben ausprobieren. Die dabei entstandenen Bilder werden anschließend im Wintergarten ausgestellt.

Bilder strahlen Lebensfreude, Zuversicht und Leichtigkeit aus

Walter Steinbeck malt und zeichnet seit über 51 Jahren. Vielen Menschen ist seine Kunst bereits begegnet, oft ohne es bewusst zu wissen – etwa durch die bekannten Schokoladen und Gummibärchen mit lustigen Zeichnungen und aufmunternden Sprüchen (www.shop.steinbeckwelt.de/). Seit 2020 liegt dessen Fokus auf großformatigen Bildern in Acryl auf Leinwand. Entstanden ist dabei die Serie „Birds“: Vögel, die im Haus der Pflege zu sehen sein werden (www.steinbeck.art/).

All das weckt auch das Interesse der Redaktionen an der Pressekonferenz. So haben bereits mehrere Vertreter der schreibenden Zunft mündlich bzw. schriftlich ihre Teilnahme zugesagt.

Fazit: Wieder mal ist es die Kunst, die Menschen miteinander verbindet. Die Vorfreude bei allen Beteiligten auf die PK und die umfangreiche Bilder-Ausstellung ist groß. „Die Bilder strahlen Lebensfreude, Zuversicht und Leichtigkeit aus“, meint Helmut Witt. Die Ausstellung ist geöffnet ab dem 1. November, täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr und läuft bis 30. November. Der Eintritt ist frei. Das Haus der Pflege KITZINGERLAND befindet sich im Marktstefter Weg 4 im Kitzinger Ortsteil Sickershausen.

Auf dem Bild oben sind zu sehen, von links nach rechts: Amelie Witt, Ulrike Witt, Walter Steinbeck, Helmut Witt. Das Foto entstand am 5. September bei der Vernissage von „3 Männer – 3 Leidenschaften“ im Weingut Ilmbacher Hof in Iphofen. Foto: Franz Ockel

Stefan Beck
Kitzingen, 11. Oktober 2025

Neuer Kunde: Das Haus der Pflege „Kitzinger Land“

Eine Pressekonferenz am Freitag, 31. Oktober um 11 Uhr im Haus der Pflege „Kitzinger Land“ in Kitzingen bereiten wir für unseren neuen Kunden seit September vor.

Anlass ist eine Bilder-Ausstellung von Walter Steinbeck aus Fulda (www.steinbeck.art) in der Senioreneinrichtung. Ab dem 31. Oktober lädt das Familienunternehmen aus Kitzingen-Sickerhausen die gesamte Öffentlichkeit zu einer farbenfrohen Bilder-Ausstellung ein. Walter Steinbeck, Unternehmer seit 1981 und seit 1974 Künstler, ist seit 2024 Kunde von Pressebeck.de.

Ausstellung läuft bis mindestens Ende November

Am selben Abend findet die Vernissage statt. Die Ausstellung läuft bis mindestens Ende November. Die gesamte Öffentlichkeit ist eingeladen, der Eintritt ist frei.

Auf dem Bild oben sind zu sehen, von links nach rechts: Amelie Witt, Ulrike Witt, Walter Steinbeck, Helmut Witt. Das Foto entstand am 5. September bei der Vernissage von „3 Männer – 3 Leidenschaften“ im Weingut Ilmbacher Hof in Iphofen. Die dortige Ausstellung u.a. mit Werken von Walter Steinbeck läuft bis zum Sonntag, 11. Oktober. Foto: Franz Ockel

Freitag, 26. September 2025

Stefan Beck

Wenn eine Pressekonferenz zum Kunstjubiläum viel Freude bei allen Beteiligten erzeugt

Endlich wieder mal eine Pressekonferenz! Nach fünf Jahren „Pause“ hatten wir von Pressebeck am 25. September in Fulda eine PK durchgeführt. Dazu gab es einen gebührenden Anlass und Rahmen: Unser neuer Kunde Walter Steinbeck feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum als Kunstschaffender. Ein idealer Anlass also, Vertreter der lokalen Medien sowie Fachmedien aus der „Kunstszene“ einzuladen.

Wir von Pressebeck unterstützten Walter Steinbeck seit Juli bei der Vorbereitung und vergangene Woche bei der Durchführung der Pressekonferenz. Fünf Redakteurinnen und Redakteure von vier lokalen Medien waren am 25. September im Firmengebäude der Steinbeck GmbH in Fulda, um sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von der künstlerischen Schaffenskraft des 70-Jährigen zu machen. Seit 1981 leitet der sympathische Unternehmer den Familienbetrieb, in dem auch seine Frau, Sohn sowie Tochter arbeiten! Von sich selbst sagt er: „Ich bin zu 50% Künstler und zu 50% Kaufmann“.

Bilder von Walter Steinbeck wecken Erinnerung an die eigene Kindheit

Herzlich präsentierte sich Walter Steinbeck gegenüber den Medienvertretern, seine Gastfreundschaft hat wohl so manchen Redakteur und Redakteurin und auch uns beeindruckt. Das Ambiente der Räumlichkeiten war sehr einladend, bei der Vorbereitung auf die Pressekonferenz hinterließ das Team von Walter Steinbeck nichts dem Zufall. Die Bilder aus Acryl sind ein Augenschmaus, als Motiv verwendet der 70-Jährige gerne Vögel. Die farbenprächtigen Werke machen neugierig und sind einen Besuch wert.

Ein solch runder „Kunst-Geburtstag“ wie dieser ist in der Tat einzigartig und bietet viel Gesprächsstoff: Etwa 1.000 Bilder und Zeichnungen umfasst dessen Sammlung. Unsere Gäste von den Redaktionen in Fulda staunten und waren voll des Lobes für dessen langjähriges Engagement. Eine Dame unter den Redakteuren wusste, dass sie einst selbst Stofftiere im Kinderzimmer hatte, deren Designvorlage Walter Steinbeck erfunden hatte – was sogleich eine emotionale Verbundenheit herstellt. Ein männlicher Lokalredakteur war beim Rundgang durch die Ausstellungsräume dermaßen beeindruckt, dass er sagte: „Damit habe ich nicht gerechnet. Am liebsten wäre ich nur noch Kulturredakteur“. Sprach´s und bat die Familie Steinbeck sogleich um ein Familienfoto.

Pressekonferenz erzeugt großes Interesse – auch bei Medien, die nicht anwesend waren

Auch für uns von Pressebeck war diese PK ungewöhnlich und genauso erfreulich: Es war die allererste PK, die wir in 20 Jahren anlässlich eines kulturellen Jubiläums veranstaltet haben. Dass selbst Medien, die bei der PK nicht dabei waren, schon im Vorfeld Interesse an der „Jubiläums-Pressemitteilung“ äußerten und einen redaktionellen Beitrag zu Walter Steinbecks 50. Geburtstag als Künstler in Aussicht stellten, macht deutlich, wie wichtig und erfüllend es sein kann, wenn man die eigene Freude über das Jubiläum mit der Öffentlichkeit teilt!

Walter Steinbeck verwendet gerne Vögel als Motive bei seinen Bildern. Foto: Uli Mayer

Das Besondere für mich als Verfasser dieser Zeilen war: Ich fühlte mich an jene Zeit im letzten Jahrzehnt – vor der Corona-Zeit – erinnert, als solche PKs ein oft genutztes Instrument der Medienarbeit waren. Wenn etwa ein Jubiläum stattfand oder ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung auf den Markt kam. Die große Lust, über etwas zu informieren, das absolut sinnstiftend und inspirierend ist – wie die Kunst von Walter Steinbeck – spürte ich auch bei dieser PK.

Zwei Tage später, am Freitagabend, lud der Künstler etwa 200 Gäste in seine Ausstellungsräume zur eintägigen „Werkschau“ ein. Ab sofort sucht er Inhaber von Galerien und Kunstfreunde in Deutschland, die ihre Räumlichkeiten für seine Werke zur Verfügung stellen. Sicher ist: Walter Steinbeck lässt auch in den nächsten Jahren seiner Leidenschaft freien Lauf – insbesondere in Gestalt von neuen Bildern aus Acryl.

Weitere Infos zur Kunst von Walter Steinbeck finden Sie unter http://www.steinbeck.art/

Bild ganz oben: Großes Interesse zeigten die Medienvertretern an der Werkschau bei der PK am 25. September. Foto: Manfred Spörl

Stefan Beck, 30. September 2024

4 Plus GmbH: Pressekonferenz zum 20-jährigen Firmenjubiläum

Unser Kunde, die 4 Plus GmbH aus Erlangen, feiert im Juli sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass fand am 12. Juni eine Pressekonferenz statt, die unsere Agentur organisierte und leitete. Die beiden Geschäftsführer… Weiterlesen

Rückblick: Die PK beim Einrichtungshaus „Roter Punkt“

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Auch wenn die Pressekonferenz schon wieder einige Zeit her ist, werfen wir gerne noch einmal einen Blick zurück auf den 12. November 2015. An diesem Tag organisierten wir die PK der „Roter Punkt GmbH“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums. Da man eine solche Pressekonferenz nicht aus dem Ärmel schütteln kann, ist eine gute Vorbereitung das A und O. 

Um nichts dem Zufall zu überlassen, haben wir rund zwei Monate vor dem Termin mit der Vorbereitung begonnen. Es wurden Location, Uhrzeit und die Personen festgelegt, die sich während der PK äußern. Bei „Roter Punkt“ war schnell klar, dass das Unternehmerehepaar Thomas und Susanne Kocher Rede und Antwort stehen wird. Anschließend versendeten wir die Einladung an die Journalisten. Vor der PK erstellten wir eine Pressemappe für die Redakteure vor Ort und verfassten die PM anlässlich des 25. Geburtstags von „Roter Punkt“. Am Tag der Pressekonferenz waren dann die letzten Vorbereitungen zu treffen. Es wurde eine Teilnehmerliste erstellt und Namensschilder an den jeweiligen Plätzen verteilt.

Nach einer kurzen Begrüßung stellten Thomas und Susanne Kocher sich und ihr Unternehmen am Rande einer PowerPoint-Präsentation vor. Dabei erzählten sie von den Anfängen ihrer gemeinsamen Tätigkeit und der Entwicklung bis heute. Seit nun schon über 25 Jahren dreht sich im Einrichtungshaus „Roter Punkt“ nahe dem Nürnberger Hauptbahnhof alles um edles Design und ungewöhnliche Accessoires. Anschließend beantwortete das Ehepaar unter anderem Fragen der elf anwesenden Journalisten zu aktuellen und zukünftig möglichen Trends in der Möbelbranche.

Die Resonanz war großartig. Neben zahlreichen Medien aus dem Nürnberger Raum berichteten auch Fachmedien ausführlich über das Familienunternehmen. Geschäftsführer Thomas Kocher äußerte sich zur Pressekonferenz durchweg positiv: „Die vorzügliche Kontaktpflege des Pressebüros zu den Redaktionen und die perfekte organisatorische Vorbereitung ließen die PK zu einem großen Erfolg werden.“ Einige, durch die Presse- und Medienarbeit erfolgte Veröffentlichungen sehen Sie unter https://www.roterpunkt.de/news/presse-veroeffentlichungen/.

Informationen zu „Roter Punkt“:

Die „Roter Punkt GmbH“ bietet Designmöbel für alle Wohnräume. Sofas, Sessel, Tische, Stühle, Accessoires und vieles mehr für Privat- und Objekteinrichter. Stolz ist der 50-jährige Geschäftsführer Thomas Kocher auf die unterschiedlichen Stilrichtungen: Speziell gestaltete Wohnwelten verbinden klassische Elemente mit modernem Design und ausgefallenen Artikeln. Auf 1.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet man ein breites Spektrum von Möbeln internationaler Marken ebenso wie kleine Designmanufakturen an. „Bei unseren Möbeln trifft Klassik mal auf Pop, das Elegante auf das Extravagante“, sagt Thomas Kocher.

24. Februar 2016, Foto: Pressebüro Beck

Interview mit Elmar Behringer, Teil 3: Wie mache ich Medienarbeit richtig?

Im Teil 1 und 2 unseres Interviews äußerte sich Elmar Behringer vom vmm-wirtschaftsverlag in Würzburg über den Hintergrund und Nutzen von Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen. Der Redakteur zeigt die Instrumente der Unternehmenskommunikation auf und schildert, warum auch die Medien von Firmen mit aktiver Pressearbeit profitieren.

Frage: Spielt die Unternehmensgröße für die Pressearbeit eine Rolle? Kann man „zu bekannt“ oder „zu klein“ sein, um die Medienarbeit vernachlässigen zu können?

Behringer: Unabhängig von der Größe, sollte jedes Unternehmen Pressearbeit betreiben – vor allem Unternehmen, die im Zuge von langfristig geplanten Werbemaßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades diese durch zusätzliche Informationen über redaktionelle Teile der Medien begleiten, unterstützen und verstärken wollen.
Wer im Markt wachsen will, sollte nicht vergessen seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Wenn man etwas Interessantes zu sagen hat, ist das nicht abhängig von der Größe. Denn auch Große hatten nicht selten ganz klein angefangen. Ich denke nur an Microsoft, der seine Firman in der Garage aufbaute.

Frage: Welche Instrumente kann und sollte ein Unternehmen nutzen?

Behringer: Wer seinen Bekanntheitsgrad durch Medienarbeit steigern möchte, muss sich zuerst über seine Zielsetzungen (Strategie) im Klaren sein. Dazu gehören die drei grundlegenden Fragen der Medienarbeit:
•    Was möchte ich vermitteln/mitteilen?
•    Wem möchte ich meine Informationen zukommen lassen?
•    Und in welcher Form soll das geschehen?
Dazu habe ich mehrere Mittel zur Verfügung: Unter anderem die Pressemitteilung oder den Bericht – das können auch Fachbeiträge oder Interviews sein – das Pressefoto und die Pressekonferenz. Diese Mittel sollten entsprechender Gepflogenheiten zumindest in den Grundzügen beherrscht werden.

Frage: Kann ein Unternehmen seine Pressearbeit selbst erledigen?

Behringer: Selbstverständlich kann man Pressearbeit selber machen. Doch sollte man stets beachten, dass Pressearbeit immer als eine Dienstleistung für eine Redaktion gesehen werden sollte. In diesem Sinne sollte man also wirklich etwas Interessantes und Wichtiges – und das auch noch in der richtigen Form –  mitzuteilen haben. Ist man sich unsicher, kann man fragen. Doch überspannen Sie nicht die Geduld der Redakteure, denn Sie sind mit Sicherheit nicht die Einzigen, die etwas mitzuteilen haben.

Frage: Worauf kommt es an?

Elmar Behringer ist Chefredakteur beim VMM Wirtschaftsverlag in Würzburg
Elmar Behringer ist Chefredakteur beim VMM Wirtschaftsverlag in Würzburg. Foto: privat

Behringer: Besonders wenn es an der nötigen Zeit oder Geduld fehlt, ist es besser die Hilfe von einem Profi anzunehmen. Der weiß in der Regel wie das „Geschäft“ läuft. Vor allem schützt man sich dadurch schon in Vorgesprächen vor Fehleinschätzungen oder Nichtgefallen. Das gilt ebenso für die Organisation von Pressekonferenzen oder die Erstellung der Pressefotos.

Es sind wie immer die Kleinigkeiten, an denen letztendlich eine fruchtbare Kommunikation mit den „Medien“ scheitert, sei es der fehlende Nachrichtenwert bei einer Pressemitteilung, die falsche Uhrzeit für eine Pressekonferenz, das falsche Format, die falsche Sprache, der unübersichtliche Aufbau, das unscharfe Bild oder der fehlende Ansprechpartner – es gibt viele Stolpersteine, die einem den Weg in die Medien verbauen können. Ein Presse-Profi kennt diese alle, und vermeidet sie in der Regel auch. Aber vor allem kann er Werbung von Pressearbeit trennen. Darüber sprachen wir ja bereits.

Frage: Warum ist die Pressearbeit von Unternehmen für Sie als Journalist und Redakteur interessant?

Behringer: Medien mit ihrer Berichterstattung zählen heute ohne Frage zu den wichtigsten Multiplikatoren. Für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit nimmt die Zeitung oder das Print-Medium eine Spitzenposition ein: Rund 75 Prozent der redaktionellen Berichte oder Beiträge, z. B. im Wirtschaftsteil einer Tageszeitung, sind auf Pressemitteilungen zurückzuführen. Denn auch kurze Mitteilungen können zu einer Recherche größerer Artikel führen. Nicht immer, aber immer öfter.

Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten!

Die Fragen stellte unser Mitarbeiter Christian Schuster. Mit dem 3. Teil endet unsere Interviewserie.

Die Pressekonferenz: Raketenstart mit dem scheinbaren Dinosaurier

Lassen Sie die Medien in Ihr Unternehmen eintauchen

Ein voller Terminkalender gehört bei Journalisten zum Alltag. Wenig Zeit, viele Termine und immer in Eile. Journalisten mögen es, wenn sie aktuelle und gute Informationen von Unternehmen in komprimierter Form erhalten – und sich am besten noch einen persönlichen Eindruck verschaffen können. Das spart Zeit und erleichtert der schreibenden Zunft großen Rechercheaufwand.

Daher unser Tipp: Haben Sie schon einmal an eine Pressekonferenz gedacht? Trotz der Annahme, dass diese nur von großen Konzernen veranstaltet werden können, gibt es zahlreiche kleine Veranstaltungen mit ungefähr fünf Journalisten. Ziel dieser PR-Aktion ist es, möglichst viele Informationen zu einem bestimmten Thema in kurzer Zeit an möglichst viele Redakteure zu verbreiten.

Aber Vorsicht: nicht jedes Thema eignet sich für eine Pressekonferenz. Sinn macht diese nur, wenn Sie etwas Wichtiges zu sagen haben. Fragen Sie sich deshalb immer vorher, ob für den Anlass nicht eine Pressemitteilung bereits ausreichen würde oder ob das Thema umfangreich genug für eine Pressekonferenz ist.

Wenn ja, dann können Sie mit der Planung beginnen. Zuerst muss ein passender Termin festgelegt werden. Um eine Überschneidung zu vermeiden, sollten Sie sich vorher über Konkurrenzveranstaltungen informieren. Beginn der Veranstaltung sollte vormittags zwischen 10 und 11.30 Uhr sein. Eine Dauer von einer halben Stunde ist passend. Anschließend sollten die Podiumsteilnehmer für Interviews und Rückfragen jedoch noch zur Verfügung stehen.

Im Idealfall liegt der Veranstaltungsort verkehrsgünstig und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Tische und Stühle gehören ebenso in den Raum wie Pressemappen und Namenschilder für die Podiumsteilnehmer. Abhängig von Anlass und PR-Budget können Sie den Gästen ein Catering anbieten. Dies ist nett, aber auch nicht zwingend erforderlich.

Ein Moderator leitet durch die Veranstaltung. Im ersten Teil – der Podiumsrunde – legen die mindestens zwei bis maximal 5 Podiumsgäste die wichtigsten Fakten dar. Jeder Gast sollte dabei unterschiedliche Informationen liefern und nicht die des Vorgängers wiederholen. In der anschließenden Fragerunde können Journalisten genauere Einzelheiten und Standpunkte erfahren. Was gesagt werden darf und was nicht sollte vor der Veranstaltung besprochen werden. Sobald der offizielle Teil beendet ist, kommen Radio- oder Fernsehjournalisten womöglich mit der Bitte um ein kurzes Interview auf Sie zu. Für diesen Fall ist es von Vorteil eine ruhige Nische mit ansprechendem Hintergrund parat zu haben.

Eine Pressekonferenz ist in jedem Fall eine gute Möglichkeit um den Medien einen Einblick in Ihr Unternehmen zu bieten. Sie können nicht nur als Experten überzeugen, sondern heben sich damit auch von der Konkurrenz ab, denn nur wenige Unternehmen veranstalten etwas Derartiges.