4 Plus GmbH: Pressekonferenz zum 20-jährigen Firmenjubiläum

Unser Kunde, die 4 Plus GmbH aus Erlangen, feiert im Juli sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass fand am 12. Juni eine Pressekonferenz statt, die unsere Agentur organisierte und leitete. Die beiden Geschäftsführer… Weiterlesen

Rückblick: Die PK beim Einrichtungshaus „Roter Punkt“

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Auch wenn die Pressekonferenz schon wieder einige Zeit her ist, werfen wir gerne noch einmal einen Blick zurück auf den 12. November 2015. An diesem Tag organisierten wir die PK der „Roter Punkt GmbH“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums. Da man eine solche Pressekonferenz nicht aus dem Ärmel schütteln kann, ist eine gute Vorbereitung das A und O. 

Um nichts dem Zufall zu überlassen, haben wir rund zwei Monate vor dem Termin mit der Vorbereitung begonnen. Es wurden Location, Uhrzeit und die Personen festgelegt, die sich während der PK äußern. Bei „Roter Punkt“ war schnell klar, dass das Unternehmerehepaar Thomas und Susanne Kocher Rede und Antwort stehen wird. Anschließend versendeten wir die Einladung an die Journalisten. Vor der PK erstellten wir eine Pressemappe für die Redakteure vor Ort und verfassten die PM anlässlich des 25. Geburtstags von „Roter Punkt“. Am Tag der Pressekonferenz waren dann die letzten Vorbereitungen zu treffen. Es wurde eine Teilnehmerliste erstellt und Namensschilder an den jeweiligen Plätzen verteilt.

Nach einer kurzen Begrüßung stellten Thomas und Susanne Kocher sich und ihr Unternehmen am Rande einer PowerPoint-Präsentation vor. Dabei erzählten sie von den Anfängen ihrer gemeinsamen Tätigkeit und der Entwicklung bis heute. Seit nun schon über 25 Jahren dreht sich im Einrichtungshaus „Roter Punkt“ nahe dem Nürnberger Hauptbahnhof alles um edles Design und ungewöhnliche Accessoires. Anschließend beantwortete das Ehepaar unter anderem Fragen der elf anwesenden Journalisten zu aktuellen und zukünftig möglichen Trends in der Möbelbranche.

Die Resonanz war großartig. Neben zahlreichen Medien aus dem Nürnberger Raum berichteten auch Fachmedien ausführlich über das Familienunternehmen. Geschäftsführer Thomas Kocher äußerte sich zur Pressekonferenz durchweg positiv: „Die vorzügliche Kontaktpflege des Pressebüros zu den Redaktionen und die perfekte organisatorische Vorbereitung ließen die PK zu einem großen Erfolg werden.“ Einige, durch die Presse- und Medienarbeit erfolgte Veröffentlichungen sehen Sie unter https://www.roterpunkt.de/news/presse-veroeffentlichungen/.

Informationen zu „Roter Punkt“:

Die „Roter Punkt GmbH“ bietet Designmöbel für alle Wohnräume. Sofas, Sessel, Tische, Stühle, Accessoires und vieles mehr für Privat- und Objekteinrichter. Stolz ist der 50-jährige Geschäftsführer Thomas Kocher auf die unterschiedlichen Stilrichtungen: Speziell gestaltete Wohnwelten verbinden klassische Elemente mit modernem Design und ausgefallenen Artikeln. Auf 1.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet man ein breites Spektrum von Möbeln internationaler Marken ebenso wie kleine Designmanufakturen an. „Bei unseren Möbeln trifft Klassik mal auf Pop, das Elegante auf das Extravagante“, sagt Thomas Kocher.

24. Februar 2016, Foto: Pressebüro Beck

Interview mit Elmar Behringer, Teil 3: Wie mache ich Medienarbeit richtig?

Im Teil 1 und 2 unseres Interviews äußerte sich Elmar Behringer vom vmm-wirtschaftsverlag in Würzburg über den Hintergrund und Nutzen von Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen. Der Redakteur zeigt die Instrumente der Unternehmenskommunikation auf und schildert, warum auch die Medien von Firmen mit aktiver Pressearbeit profitieren.

Frage: Spielt die Unternehmensgröße für die Pressearbeit eine Rolle? Kann man “zu bekannt” oder “zu klein” sein, um die Medienarbeit vernachlässigen zu können?

Behringer: Unabhängig von der Größe, sollte jedes Unternehmen Pressearbeit betreiben – vor allem Unternehmen, die im Zuge von langfristig geplanten Werbemaßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades diese durch zusätzliche Informationen über redaktionelle Teile der Medien begleiten, unterstützen und verstärken wollen.
Wer im Markt wachsen will, sollte nicht vergessen seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Wenn man etwas Interessantes zu sagen hat, ist das nicht abhängig von der Größe. Denn auch Große hatten nicht selten ganz klein angefangen. Ich denke nur an Microsoft, der seine Firman in der Garage aufbaute.

Frage: Welche Instrumente kann und sollte ein Unternehmen nutzen?

Behringer: Wer seinen Bekanntheitsgrad durch Medienarbeit steigern möchte, muss sich zuerst über seine Zielsetzungen (Strategie) im Klaren sein. Dazu gehören die drei grundlegenden Fragen der Medienarbeit:
•    Was möchte ich vermitteln/mitteilen?
•    Wem möchte ich meine Informationen zukommen lassen?
•    Und in welcher Form soll das geschehen?
Dazu habe ich mehrere Mittel zur Verfügung: Unter anderem die Pressemitteilung oder den Bericht – das können auch Fachbeiträge oder Interviews sein – das Pressefoto und die Pressekonferenz. Diese Mittel sollten entsprechender Gepflogenheiten zumindest in den Grundzügen beherrscht werden.

Frage: Kann ein Unternehmen seine Pressearbeit selbst erledigen?

Behringer: Selbstverständlich kann man Pressearbeit selber machen. Doch sollte man stets beachten, dass Pressearbeit immer als eine Dienstleistung für eine Redaktion gesehen werden sollte. In diesem Sinne sollte man also wirklich etwas Interessantes und Wichtiges – und das auch noch in der richtigen Form –  mitzuteilen haben. Ist man sich unsicher, kann man fragen. Doch überspannen Sie nicht die Geduld der Redakteure, denn Sie sind mit Sicherheit nicht die Einzigen, die etwas mitzuteilen haben.

Frage: Worauf kommt es an?

Elmar Behringer ist Chefredakteur beim VMM Wirtschaftsverlag in Würzburg
Elmar Behringer ist Chefredakteur beim VMM Wirtschaftsverlag in Würzburg. Foto: privat

Behringer: Besonders wenn es an der nötigen Zeit oder Geduld fehlt, ist es besser die Hilfe von einem Profi anzunehmen. Der weiß in der Regel wie das „Geschäft“ läuft. Vor allem schützt man sich dadurch schon in Vorgesprächen vor Fehleinschätzungen oder Nichtgefallen. Das gilt ebenso für die Organisation von Pressekonferenzen oder die Erstellung der Pressefotos.

Es sind wie immer die Kleinigkeiten, an denen letztendlich eine fruchtbare Kommunikation mit den „Medien“ scheitert, sei es der fehlende Nachrichtenwert bei einer Pressemitteilung, die falsche Uhrzeit für eine Pressekonferenz, das falsche Format, die falsche Sprache, der unübersichtliche Aufbau, das unscharfe Bild oder der fehlende Ansprechpartner – es gibt viele Stolpersteine, die einem den Weg in die Medien verbauen können. Ein Presse-Profi kennt diese alle, und vermeidet sie in der Regel auch. Aber vor allem kann er Werbung von Pressearbeit trennen. Darüber sprachen wir ja bereits.

Frage: Warum ist die Pressearbeit von Unternehmen für Sie als Journalist und Redakteur interessant?

Behringer: Medien mit ihrer Berichterstattung zählen heute ohne Frage zu den wichtigsten Multiplikatoren. Für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit nimmt die Zeitung oder das Print-Medium eine Spitzenposition ein: Rund 75 Prozent der redaktionellen Berichte oder Beiträge, z. B. im Wirtschaftsteil einer Tageszeitung, sind auf Pressemitteilungen zurückzuführen. Denn auch kurze Mitteilungen können zu einer Recherche größerer Artikel führen. Nicht immer, aber immer öfter.

Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten!

Die Fragen stellte unser Mitarbeiter Christian Schuster. Mit dem 3. Teil endet unsere Interviewserie.

Die Pressekonferenz: Raketenstart mit dem scheinbaren Dinosaurier

Lassen Sie die Medien in Ihr Unternehmen eintauchen

Ein voller Terminkalender gehört bei Journalisten zum Alltag. Wenig Zeit, viele Termine und immer in Eile. Journalisten mögen es, wenn sie aktuelle und gute Informationen von Unternehmen in komprimierter Form erhalten – und sich am besten noch einen persönlichen Eindruck verschaffen können. Das spart Zeit und erleichtert der schreibenden Zunft großen Rechercheaufwand.

Daher unser Tipp: Haben Sie schon einmal an eine Pressekonferenz gedacht? Trotz der Annahme, dass diese nur von großen Konzernen veranstaltet werden können, gibt es zahlreiche kleine Veranstaltungen mit ungefähr fünf Journalisten. Ziel dieser PR-Aktion ist es, möglichst viele Informationen zu einem bestimmten Thema in kurzer Zeit an möglichst viele Redakteure zu verbreiten.

Aber Vorsicht: nicht jedes Thema eignet sich für eine Pressekonferenz. Sinn macht diese nur, wenn Sie etwas Wichtiges zu sagen haben. Fragen Sie sich deshalb immer vorher, ob für den Anlass nicht eine Pressemitteilung bereits ausreichen würde oder ob das Thema umfangreich genug für eine Pressekonferenz ist.

Wenn ja, dann können Sie mit der Planung beginnen. Zuerst muss ein passender Termin festgelegt werden. Um eine Überschneidung zu vermeiden, sollten Sie sich vorher über Konkurrenzveranstaltungen informieren. Beginn der Veranstaltung sollte vormittags zwischen 10 und 11.30 Uhr sein. Eine Dauer von einer halben Stunde ist passend. Anschließend sollten die Podiumsteilnehmer für Interviews und Rückfragen jedoch noch zur Verfügung stehen.

Im Idealfall liegt der Veranstaltungsort verkehrsgünstig und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Tische und Stühle gehören ebenso in den Raum wie Pressemappen und Namenschilder für die Podiumsteilnehmer. Abhängig von Anlass und PR-Budget können Sie den Gästen ein Catering anbieten. Dies ist nett, aber auch nicht zwingend erforderlich.

Ein Moderator leitet durch die Veranstaltung. Im ersten Teil – der Podiumsrunde – legen die mindestens zwei bis maximal 5 Podiumsgäste die wichtigsten Fakten dar. Jeder Gast sollte dabei unterschiedliche Informationen liefern und nicht die des Vorgängers wiederholen. In der anschließenden Fragerunde können Journalisten genauere Einzelheiten und Standpunkte erfahren. Was gesagt werden darf und was nicht sollte vor der Veranstaltung besprochen werden. Sobald der offizielle Teil beendet ist, kommen Radio- oder Fernsehjournalisten womöglich mit der Bitte um ein kurzes Interview auf Sie zu. Für diesen Fall ist es von Vorteil eine ruhige Nische mit ansprechendem Hintergrund parat zu haben.

Eine Pressekonferenz ist in jedem Fall eine gute Möglichkeit um den Medien einen Einblick in Ihr Unternehmen zu bieten. Sie können nicht nur als Experten überzeugen, sondern heben sich damit auch von der Konkurrenz ab, denn nur wenige Unternehmen veranstalten etwas Derartiges.